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Aktuelle News

06.06.12 08:00 Alter: 1 Monate

Bürgel - Insolvenzzahlen tendieren Richtung Vorkrisenniveau

 

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt im 1. Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,2 Prozent auf 7.405 Fälle. Die aktuelle Bürgel Studie „Firmeninsolvenzen 1. Quartal 2012“ geht für das Gesamtjahr 2012 von 29.000 bis 30.000 zahlungsunfähigen Unternehmen in Deutschland aus.

Immer mehr Jungunternehmen melden Insolvenz an

Besonders von der Insolvenz bedroht sind laut Bürgel Untersuchung so genannte Unternehmergesellschaften (haftungsbeschränkt) – eine GmbH-Form mit geringerem Stammkapital – sowie Jungunternehmen: Die Insolvenzstatistik bei den UG (haftungsbeschränkt) steigt um 82,5 Prozent auf 396 Fälle. Zudem müssen neugegründete Firmen, die nicht älter als zwei Jahre sind, statistisch häufiger zum Insolvenzgericht als etablierte Unternehmen. Im Vergleich zum 1. Quartal 2011 steigt die Zahl der Insolvenzen in dieser Altersgruppe um vier Prozent auf 1.957 Fälle. Insgesamt gehen im Untersuchungszeitraum 26,4 Prozent aller Firmeninsolvenzen auf das Konto von Jungunternehmen.  

Höchste Insolvenzquote in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt

Vergleicht man die absoluten Fallzahlen pro Bundesland, dann führt Nordrhein-Westfalen mit den meisten Firmeninsolvenzen im 1. Quartal 2012 (1.913 Pleiten). Relativ betrachtet weisen Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen, beide mit 30 Fällen je 10.000 Firmen, die höchste Insolvenzquote auf. Während der Bundesdurchschnitt bei 24 Pleiten je 10.000 Firmen rangiert, schlägt sich Bayern (17) am besten.

Wenn Sie mehr wissen wollen, dann klicken Sie bitte auf den LINK.

Originalquelle:
Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG
Gasstrae 18
22761 Hamburg
Fon: 040-89803-0
Fax: 040-89803-777




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